
Aldo Ray
Born: 1926-09-25
Place of birth: Pen Argyl, Pennsylvania, USA
Aldo Ray (eigentlich Aldo Da Re, * 25. September 1926 in Pen Argyl, Pennsylvania; † 27. März 1991 in Martinez, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Als Aldo Ray seinen Bruder eines Tages zu einem Filmcasting brachte, wurde er vom Regisseur David Miller entdeckt, der sich an Rays ungewöhnlich heiserer Stimme interessiert zeigte. Miller verschaffte ihm eine Nebenrolle als Football-Spieler in seinem Film Saturday's Hero neben Donna Reed und John Derek. Seine erste Hauptrolle hatte Ray 1952 in der Komödie Happy-End … und was kommt dann mit Judy Holliday. Im selben Jahr spielte er neben Spencer Tracy und Katharine Hepburn in der Komödie Pat und Mike und erhielt für seine Rolle eine Golden-Globe-Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller. Seine größten Erfolge hatte er in den 1950er-Jahren mit seiner Darstellung von hartgesottenen, zugleich liebenswerten Kerlen. Er spielte häufig Offiziere aller Art, etwa in Fegefeuer (1953) an der Seite von Rita Hayworth sowie jeweils unter Regie von Raoul Walsh in den Kriegsfilmen Urlaub bis zum Wecken (1955) und Die Nackten und die Toten (1958). An der Seite von Humphrey Bogart und Peter Ustinov war er 1955 als entflohener Sträfling in Wir sind keine Engel zu sehen. Nachdem sein wichtigster Förderer, Columbia-Boss Harry Cohn, 1958 starb, verlängerte Columbia Pictures nicht ihren Vertrag mit Ray. Dieser war ebenfalls unzufrieden mit seinen Rollen, die ihn meist auf die Darstellung von Soldaten begrenzten. Er wandte sich nun mehr dem europäischen Film zu und spielte beispielsweise im englischen Kriminalfilm Bankraub des Jahrhunderts (1959) sowie im italienischen Abenteuerfilm Die drei Musketiere der Meere (1961). In Hollywood war er dagegen kaum noch gefragt, seine bedeutendste Filmrolle während der 1960er-Jahre hatte er wahrscheinlich im Kriegsfilm Die grünen Teufel. Nachdem sich finanzielle Probleme einstellten, musste er gegen Ende seiner Karriere in zweit- oder drittklassigen Produktionen mitwirken. Hinzu kamen für einige Jahre Alkoholprobleme. Seinen letzten Auftritt hatte er 1991 im B-Movie Shock 'Em Dead neben Traci Lords.
Filmography

Promise Him Anything
1975

When I Am King
1982

Deadlock
1969

Women in White
1979

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh
1982

Wir sind keine Engel
1955

Wettlauf mit dem Tod
1965

Die knallharten Fünf
1975

Daniel Boone
1964

Sam Fuller & the Big Red One
1984

Mission to Glory: A True Story
1977

Miami Connection
1975

The Violent Ones
1967

Für Amerikaner verboten
1955

Wenn die Nacht anbricht
1956

CHiPs
1977

The Ed Sullivan Show
1948