
Corinne Marchand
Born: 1931-12-04
Place of birth: Paris, France
Corrine Marchand begann ihre Karriere als Sängerin in Nachtclubs, Operetten und Revuen. Parallel dazu war sie ein erfolgreiches Fotomodell und gab schließlich ihr Filmdebüt als orientalische Tänzerin in „Cadet Rousselle“ (1954). Nach einigen Jahren in kleineren Rollen gelang ihr der große Durchbruch als melancholische, nachdenkliche Titelheldin in Agnès Vardas „Cléo von 5 bis 7“ (1962). In der Rolle der schönen, eitlen und abergläubischen Pariser Popsängerin Cléo Victoire, die sich mit ihrer Sterblichkeit auseinandersetzt, war Marchand die Idealbesetzung und lieferte eine Performance ab, die bis heute als ikonisch im französischen Nouvelle Vague-Kino der 1960er-Jahre gilt. „Cléo“ wurde zudem durch Marchands charmante Interpretation von Michel Legrands „Sans Toi“, „La Joyeuse“ und „La Menteuse“ bereichert. Trotz bedeutender Hauptrollen in internationalen und französischen Produktionen wie „Nunca pasa nada“ (1963), „Die Stunde der Wahrheit“ (1965), „Die Sultane“ (1966), dem Italo-Western „Der Mann aus dem Nirgendwo“ (1966), dem düsteren Charles-Bronson-Thriller „Rider on the Rain“ (1970) und dem turbulenten Gangsterdrama „Borsalino“ (1970) erhielt die Schauspielerin nie wieder eine vergleichbare Rolle. Neben ihrer Schauspielkarriere baute Marchand nach ihrem Abschluss an der Imkerschule Charenton ein lukratives Nebengeschäft als Imkerin auf.
Filmography

Spécial cinéma
1974

Die großen Detektive
1975

Liberté I
1962

Arrêtez le massacre
1959

L'Ingénu
1972

Die Strände von Agnès
2008

Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7
1962

Die Wollust
1962

Damit ist die Sache für mich erledigt
1979

Lola, das Mädchen aus dem Hafen
1961

Un curé de choc
1974

Les Évasions célèbres
1972

Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7
2005

Borsalino
1970

Eine Frau ging vorbei
1963

Innocence
2005