
Kareem Abdul-Jabbar
Born: 1947-04-17
Place of birth: Harlem, New York City, New York, USA
Kareem Abdul-Jabbar, geboren als Ferdinand Lewis Alcindor Jr. am 16. April 1947 in New York City, wuchs im Arbeiterviertel Harlem in einer Familie trinidadischer Abstammung auf, wurde in der katholischen Tradition erzogen und mit Werten wie Ehre und Würde geprägt. Als Einzelkind fiel er schon früh durch seine außergewöhnliche Größe auf: Bereits in der Grundschule spielte er mit den größten Kindern, und mit vierzehn Jahren, über zwei Meter groß, konnte er dunken. Seine Jugend war geprägt von sozialen Auseinandersetzungen und dem Erlernen des Streetballs, was seinen Kampfgeist schärfte. Abdul-Jabbar tat sich früh an der Power Memorial Academy hervor, wo er Rekorde für Punkte und Rebounds aufstellte und sein Team zu 71 Siegen in Folge und drei New Yorker Highschool-Meisterschaften führte. Diese Zeit gilt allgemein als eine der größten Highschool-Basketballkarrieren der Geschichte. 1965 begann er sein Studium an der UCLA unter der Anleitung von John Wooden und dominierte den Sport. Von 1967 bis 1969 gewann er drei NCAA-Titel in Folge und wurde jedes Mal zum MVP des Turniers gewählt. Sein Einfluss auf das Spiel war so bedeutend, dass die NCAA den Dunk während seiner Zeit dort vorübergehend verbot. 1969 wurde Abdul-Jabbar Er wurde als erster Spieler im NBA-Draft ausgewählt und schloss sich den Milwaukee Bucks an. In seiner ersten Saison glänzte er mit beeindruckenden Statistiken (28,8 Punkte, 14,5 Rebounds, 4,1 Assists) und wurde zum Rookie des Jahres gekürt. 1971 führte er die Bucks zum NBA-Titel – der einzigen Meisterschaft der Franchise-Geschichte – und gewann seine erste MVP-Auszeichnung. In dieser Zeit konvertierte er auch zum Islam und nahm den Namen Kareem Abdul-Jabbar an. Damit bekannte er sich öffentlich zu seiner Religionszugehörigkeit in einer Zeit, in der die amerikanische Gesellschaft noch immer von erheblichen Rassenkonflikten geprägt war. Anschließend wechselte Abdul-Jabbar zu den Los Angeles Lakers, wo seine Karriere legendäre Ausmaße annahm. Er gewann fünf weitere NBA-Titel und kam damit auf insgesamt sechs. Zudem wurde er sechsmal zum MVP gewählt. Er nahm an 19 All-Star-Spielen teil, war zweimal bester Scorer der Liga und hält den Karriere-Punkterekord (38.387 Punkte). Zu seinen Auszeichnungen zählen außerdem zwei Finals-MVP-Titel sowie zahlreiche individuelle und Team-Auszeichnungen. Er hält acht Playoff-Rekorde. und sieben All-Star-Game-Rekorde, und wurde in die NBA-Teams zum 35. und 50. Jubiläum gewählt. Kareem Abdul-Jabbar revolutionierte den Basketballsport, indem er den „Skyhook“ erfand, perfektionierte und populär machte – einen einzigartigen Wurf, den niemand je erreicht hat: ein Wurf mit gebogenem Arm, schwer zu blocken und unglaublich effektiv, der zu seinem Markenzeichen wurde. Er ist auch an seiner Schutzbrille zu erkennen, die er nach einer Augenverletzung während seiner Collegezeit zu tragen begann. Sein Ruhm reicht weit über die Welt des Sports hinaus: Abdul-Jabbar widmete sein Leben dem Kampf für Bürgerrechte und der Förderung der afroamerikanischen Kultur, schrieb mehrere Bücher und beteiligte sich regelmäßig an öffentlichen Debatten. Verehrt für seine sportlichen Leistungen, respektiert für seine Charakterstärke und sein soziales Engagement, bleibt Kareem Abdul-Jabbar für viele die größte Legende der Basketballgeschichte.
Filmography

The Journey of the African-American Athlete
1996

The Final Game of Death
2023

The Vernon Johns Story
1994

O.J. Simpson - Eine amerikanische Saga
2016

Das war Bruce Lee
2001

Scrubs – Die Anfänger
2001

O.J. Simpson: Made in America
2016

Die Simpsons
1989

Legacy: The True Story of the LA Lakers
2022

Muhammad Ali
2021

Black Patriots: Heroes of the Revolution
2020

How Bruce Lee Changed the World - Das Leben und Wirken einer Ikone
2009

Notruf California
1972

The Big Bang Theory
2007

Der Prinz von Bel-Air
1990

John Candy: Ich mag mich
2025

Veronica Mars
2004

Celebrity Family Feud
2015